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"Missa per l'organo in Dominicis Adventus" von Wolfgang Sauseng

Am 22. Dezember 2019 wird im Rahmen des Zykluses "Orgelkunst und Gregorianik" die "Missa per l'organo in Dominicis Adventus" von Wolfgang Sauseng aufgeführt.

Der österreichische Organist und Komponist Wolfgang Sauseng wurde 1956 in Graz geboren. Er studierte an der Wiener Musikhochschule Kirchenmusik, Tonsatz und Orchesterdirigieren. Von 1977 bis 2008 wirkte er als Organist und Leiter der Kirchenmusik an der Michaelerkirche in Wien. Seit 1982 lehrt Sauseng an der jetzigen Universität für Musik und darstellende Kunst in Wien und wurde 1996 zum Ordinarius ernannt. Er leitet die Klasse für „Kirchliche Komposition und Tonsatz“ am Institut für Orgel, Orgelforschung und Kirchenmusik und ist dort seit Oktober 2016 Institutsvorstand.

Über die „Missa per l´organo“ schreibt Wolfgang Sauseng: Sie „ist speziell für die historische italienische Orgel konzipiert. Als Anregung dienten die Messen aus Frescobaldis „Fiori musicali“ (1635): Form, aber auch die kontrapunktische und streng vierstimmige Setzweise sind stark davon beeinflusst. Als Schlusssatz zum „Deo Gratias“ steht in dieser Messe der Adventhymnus „Creator alme siderum“. In vier Sätzen (Toccata avanti la Messa, Kyrie, Toccata per l´Elevazione, Hinno) wird eine spezielle Technik angewandt: Jede der vier Stimmen besitzt einen eigenen Modus, der konsequent durchgeführt wird. Damit kann Polyphonie in einem neuen Kleid erscheinen, ohne dass der Grundgedanke Frescobaldis zerstört wird.“

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