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Michael Haydn

„Leopoldus-Messe“

Wiener Sängerknaben, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, Wiener Philharmoniker, Jeremy Joseph, Christoph Campestrini

Messe G-Dur, Sub titulo Sancti Leopoldi pro Festo sanctorum innocentium

Michael Haydn, der Bruder von Joseph Haydn, verbrachte den größten Teil seiner künstlerischen Tätigkeit in Salzburg, wo er am Hof des Fürsterzbischofs als Hofmusicus und Concertmeister wirkte. Mit dieser Aufgabe war die Komposition zahlreicher kirchenmusikalischer Werke verbunden. Zu den Stücken, die Michael Haydn für das auf den 28. Dezember fallende Fest der „Unschuldigen Kinder“ schrieb, zählt die 1805 vollendete und im selben Jahr in Salzburg uraufgeführte G-Dur-Messe mit dem entsprechenden Untertitel „Sub titulo Sancti Leopoldi pro Festo sanctorum innocentium“. Daher rührt auch der deutsche Beiname „Leopoldus-Messe“ für dieses für zwei Solosoprane, Soloalt, Chor und Orchester komponierte Werk, das in der Hofmusikkapelle erstmals am 27. Juni 1830 aufgeführt wurde. Im „Kyrie“ stellt nach einem Vorspiel der erste Solosopran das Hauptthema vor, das vom Chor aufgenommen wird. Das „Christe eleison“ wird vom Solo-Alt dominiert, die Reprise des „Kyrie“ vom zweiten Solosopran. Alle Solisten und der Chor kommen sowohl im „Gloria“ als auch im ebenso durchkomponierten „Credo“ effektvoll zum Einsatz. Feierlichkeit bestimmt das „Sanctus“. Lebhaft gibt sich der „Osanna“-Abschnitt, der im „Benedictus“ wiederkehrt. Dieses folgt in seinem Aufbau dem Benedictus von Mozarts Orgelsolo-Messe KV 259. Als Rondo, in dem alle Solisten wirkungsvoll eingesetzt werden, ist das „Agnus Dei“ gestaltet. Walter Dobner

Dirigent: Christoph Campestrini
Organist: Martin Haselböck
Chor: Wiener Sängerknaben und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Orchester: Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Kartenreservierung unter office@hofmusikkapelle.gv.at

Der Online-Kartenverkauf erfolgt über Culturall:

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