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Orgelkunst & Gregorianik

Maurice Duruflé, Missa cum jubilo

Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, Mitglieder der Wiener Philharmoniker, Martin Haselböck

Missa cum jubilo

Mit seinen renommierten Komponistenkollegen Olivier Messiaen und Jean Alain, die sich gleichfalls als Organisten einen internationalen Namen gemacht haben, war der in Louviers geborene und in Louveciennes gestorbene Maurice Duruflé Student von Paul Dukas am Pariser Konservatorium. Später wirkte er hier als Professor für Harmonielehre und Orgel. Zu seinen prominenten Schülern gehören Marie-Claire Alain, Pierre Cochereau, Daniel Roth oder Jean Guillou. 1930 wurde der als Orgelvirtuose hoch geschätzte Duruflé Titularorganist der Pariser Pfarrkirche Saint-Etienne-du-Mont. Neben seiner Orgel- und Lehrtätigkeit trat er häufig als Dirigent eigener Werke auf, am häufigsten mit seinem berühmtesten Werk, dem Requiem. In seinem Schaffen zeigt sich Duruflé gleichermaßen inspiriert vom Schaffen seines Lehrers Dukas wie von der Harmonik Messiaens. Sein besonderes Interesse als Komponist gehörte dem Gregorianischen Choral, wovon seine Vokalmusik zeugt. Darunter neben dem Requiem die 1960 geschaffenen Quatre Motets Opus 10 und seine sechs Jahre später vollendete Missa cum jubilo. In ihr dokumentiert sich auch sein Faible für sensiblen Klang, geschmeidige Phrasierung, Mystik, zuweilen auch jubelnde Emphase. Uraufgeführt wurde die in verschiedenen Versionen vorliegende Messe am 18. Dezember 1966 im Salle Pleyel in Paris. Gewidmet hat sie Duruflé seiner Frau Marie-Madelaine Duruflé, einer ebenfalls international profilierten Organistin, mit der er wiederholt gemeinsam auftrat. Walter Dobner

Organist: Martin Haselböck
Chor: Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Orchester: Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Kartenreservierung unter office@hofmusikkapelle.gv.at

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Choralschola der Wiener Hofburgkapelle