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William Byrd

Mass for four voices

Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, Wiener Philharmoniker, Martin Haselböck, Gerald Wirth

Mass for four voices

William Byrd begann seine musikalische Laufbahn als Knabensopran der Chapel Royal in London, wo er bei Thomas Tallis Instrumental- und Orgelunterricht nahm und nach dem Stimmbruch dessen Assistent wurde. 1562 ging er als Nachfolger von Thomas Appleby als Organist und Chorleiter an die Kathedrale von Lincoln. Zehn Jahre später kehrte Byrd, der wegen seines katholischen Bekenntnisses wiederholt Repressalien ausgesetzt war, da Königin Elizabeth I. mit ihrem Amtsantritt 1550 den katholischen Ritus ausdrücklich verboten hatte, als Gentleman of the Chapel Royal nach London zurück. Die durch seine religiöse Einstellung hervorgerufene Ächtung auch seiner Familie und die Tatsache, dass sein Wirken in London eingeschränkt wurde, führte zu seiner Übersiedlung nach Stondon Massey in Essex. Dort konzentrierte er sich auf seine Lehr- und Kompositionstätigkeit. Zu seinen prominenten Schülern zählen Thomas Morley, Thomas Tomkins und John Bull. Byrds Œuvre umfasst an die 500 Werke. Den Hauptanteil nimmt die Vokalmusik ein, darunter seine zwischen 1592 und 1595 entstandene drei-, vier- und fünfstimmige Vertonung des Messordinariums, der gleichbleibenden Teile der katholischen Messe. Kennzeichnend für alle drei Werke ist die thematische Verbindung der einzelnen Teile, was den zyklischen Charakter dieser Messkompositionen betont, sowie eine auf das Wesentliche beschränkte knappe und ernste musikalische Sprache. Walter Dobner

Dirigent: Oliver Stech
Organist: Martin Haselböck
Chor: Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Orchester: Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Kartenreservierung unter office@hofmusikkapelle.gv.at

Der Online-Kartenverkauf erfolgt über Culturall:

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Wiener Sängerknaben singen eine Motette am Ende der Messe