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Wolfgang Amadeus Mozart

Krönungsmesse

Ulrich Großrubatscher, Johannes Gisser, Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, Wiener Philharmoniker, Jeremy Joseph, Martin Schebesta

Missa in C, KV 317

Am 17. Jänner 1779 wurde Mozart vom Salzburger Fürsterzbischof zum Hoforganisten ernannt. Zu dessen Aufgaben zählte die Komposition von Kirchenmusikwerken. Vor diesem Hintergrund ist die Anfang 1779 in Salzburg entstandene Messe in C-Dur, KV 317, zu sehen. Ihre große Orchesterbesetzung - 2 Violinen, Violoncello, Kontrabass, Orgel, 2 Oboen, 2 Hörner, 3 Posaunen, 2 Trompeten und Pauken - deutet darauf hin, dass die Messe für die Osterfeiertage 1779 bestimmt war. Für diesen Anlass hat Mozart offensichtlich auch die Kirchensonate KV 329 mit konzertierender Orgel geschrieben. Vermutlich wurde die Messe bei den Krönungsfeierlichkeiten für Leopold II. von Habsburg im September 1791 in Prag aufgeführt. Gesichert ist eine Aufführung bei den Krönungsfeierlichkeiten für Leopolds Nachfolger, Kaiser Franz II., im August 1792, ebenfalls in Prag. Von dort stammt auch die Bezeichnung "Krönungsmesse". Dafür spricht auch eine Wiener Stimmenabschrift aus dem frühen 19. Jahrhundert. Zu den Charakteristika dieser festlichen Messe zählt das auf mehreren Themen aufbauende, ausführliche "Gloria", das Solostimmen und Chorpartien klar trennende "Credo" mit einem ausdrucksvollen Soloquartett und ein Leichtigkeit ausstrahlendes "Benedictus". Den Höhepunkt bildet das ausdrucksreiche "Agnus Dei", dessen Sopransolo die große Arie der Gräfin aus Mozarts "Le nozze di Figaro", "Dove sono", vorwegnimmt. Walter Dobner

Dirigent: Martin Schebesta
Organist: Jeremy Joseph
Tenor: Ulrich Großrubatscher
Bass: Johannes Gisser
Chor: Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Orchester: Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Kartenreservierung unter office@hofmusikkapelle.gv.at

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