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Wolfgang Amadeus Mozart

„Orgelsolo-Messe“

Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, Wiener Philharmoniker, Wolfgang Kogert, Martin Schebesta

Missa in C, KV 259

Selbst ein so vorzüglich wissenschaftlich aufgearbeitetes Schaffen wie das Werk Mozarts konfrontiert immer wieder mit ungeklärten Fragen. Etwa, wann die wegen ihres solistischen Orgelparts im „Benedictus“ als „Orgelsolo-Messe“ bekannte C-Dur-Messe KV 259 entstanden ist. Da Mozarts Vater diese Messe mit den Messen KV 196b, 257 und 262 in einen Umschlag binden ließ, geht man davon aus, dass sie zwischen Dezember 1775 und Oktober 1776 komponiert worden ist. Unbekannt sind auch das Datum und der Ort ihrer Uraufführung. Aus einem Brief Leopold Mozarts vom 28. Mai 1778 an seine in Paris weilende Frau und seinen Sohn Wolfgang wissen wir nur, dass die Messe bei jenem Gottesdienst am 17. Mai 1778 im Salzburger Dom aufgeführt wurde, in dem Salzburgs Fürsterzbischof Hieronymus Colloredo seinen Cousin Anton Theodor Graf Colloredo-Mels zum Erzbischof von Olmütz weihte. Dabei erklang nicht das originale „Kyrie“, sondern die längere „Kyrie“-Vertonung der im November 1776 fertig gestellten „Großen Credo Messe“ KV 257. Dass die „Orgelsolo-Messe“ anfangs als „Missa brevis“ bezeichnet wurde, später als „Missa solennes“ hängt auch damit zusammen, dass Mozart die ursprüngliche Orchesterbesetzung – 2 Violinen, Violoncello, Kontrabass, Orgel, 3 Posaunen, 2 Trompeten, Pauken – durch 2 Oboen ergänzte, um den feierlichen Charakter dieser kürzesten seiner Messen noch zu unterstreichen. Walter Dobner

Dirigent: Martin Schebesta
Organist: Wolfgang Kogert
Chor: Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Orchester: Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Kartenreservierung unter office@hofmusikkapelle.gv.at

Der Online-Kartenverkauf erfolgt über Culturall:

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Wiener Sängerknaben nach der Messe vor dem Altar