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Wolfgang Amadeus Mozart

Missa solemnis

Hakki Özpinar, Ion Tibrea, Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, Wiener Philharmoniker, Martin Haselböck, Janko Kastelic

Missa solemnis, C-Dur, KV 337

Mozarts letzte Salzburger Messe, die C-Dur-Missa KV 337, entstand im März 1780. Ganz stimmt die Bezeichnung „solemnis“ nicht. Denn der reichen Instrumentierung – neben Streichern und Orgel je 2 Oboen, Fagotten, Trompeten und Pauken – steht die Kürze der einzelnen Messteile entgegen. Daher sollte man besser von einer „Missa brevis et solemnis“ sprechen. Dynamisch reich präsentiert sich das „Kyrie“. Im „Gloria“ verknüpft Mozart zwei Solostimmen mit zwei im Hintergrund bleibenden Chorstimmen, eine ungewohnte Kombination. Hier, noch deutlicher im folgenden „Credo“, demonstriert Mozart meisterhaft, wie man trotz gleichbleibendem Tempo und Takt unvermittelt die Stimmungen wechseln kann. Nur acht Takte ist das mächtige „Sanctus“, ein Adagio, an das sich unmittelbar das von einem Sopransolo eingeleitete „Hosanna“ anschließt. Unerwartet streng, in a-Moll, präsentiert sich das „Benedictus“ mit einem eindringlichen Fugato, aus dem die beiden Oboen wieder in die schlichte Stimmung des „Hosanna“ zurückführen. Abwechslungsreich und in seiner Weite ganz dem Stil einer „Missa solemnis“ entsprechend ist das „Agnus Dei“. Anfänglich eine von Oboe, Fagott und Orgel begleitete virtuose Koloraturarie für Sopran, die in einem leisen Chorsatz mündet, bringt das „Dona nobis pacem“ einen geradezu symphonisch gesteigerten Schluss, an dessen Ende vier leise Takte mit den Solostimmen stehen. Mit ihnen klingt die Messe besinnlich aus. Walter Dobner

Dirigent: Janko Kastelic
Organist: Martin Haselböck
Chor: Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Orchester: Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Kartenreservierung unter office@hofmusikkapelle.gv.at

Der Online-Kartenverkauf erfolgt über Culturall:

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