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Wolfgang Amadeus Mozart

Missa brevis, B-Dur

Martin Müller, Dominik Rieger, Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, Wiener Philharmoniker, Jeremy Joseph, Martin Schebesta

Missa brevis, B-Dur, KV 275

Mozarts B-Dur-Messe KV 275 ist im Sommer oder Herbst 1777 entstanden. Es ist die letzte Messe, die er für den Salzburger Fürsterzbischof Colloredo schrieb, den er wenig später verließ, um sich in Wien als freier Komponist niederzulassen. In Salzburg dürfte auch die erste Aufführung dieses Werks stattgefunden haben: im Dezember 1777 in der Kirche von St. Peter. Geschrieben ist diese Messe für 2 Violinen, Violoncello, Kontrabass und Orgel, also für eine kleine Besetzung. Kurz ist auch die Dauer der Messe, ganz so wie es sich der Salzburger Fürsterzbischof wünschte, bei dem Messen nicht länger als 45 Minuten sein durften. Das knappe „Kyrie“ wird von zwei Solotakten im Sopran eröffnet, ehe es zum einem ständigen Wechsel zwischen Solo und Tutti kommt. Das „Gloria“, dessen erste Worte, „Gloria in excelsis“, vom Priester anzustimmen sind, besticht durch eine dichte Chromatik. Kontrapunktik und tänzerische Attitüde vereint das „Sanctus“. Als Sopranarie en miniature ist das durch zarte Farben bestimmte „Benedictus“ gestaltet. Der längste Satz dieser Missa brevis in B ist das „Agnus Dei“, dessen dramatische Anlage und schillernde Harmonik schon auf Franz Schubert vorausweist. Mozart wählt dafür die Form des Rondos, wendet die bisher dominierende Dur-Stimmung nach g-Moll, verzichtet auf jegliche Art von Jubel und lässt die Messe auch leise ausklingen. Walter Dobner

Dirigent: Martin Schebesta
Organist: Jeremy Joseph
Chor: Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Orchester: Mitglieder der Wiener Philharmoniker

Kartenreservierung unter office@hofmusikkapelle.gv.at

Der Online-Kartenverkauf erfolgt über Culturall:

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Wiener Sängerknaben nach der Messe