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Otto Nicolai

Messe in D-Dur

Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper, Choralschola der Wiener Hofburgkapelle, Mitglieder der Wiener Philharmoniker, NN, Jeremy Joseph

Otto Nicolai (1810–1849)

Messe in D-Dur

Komponiert 1832, Revidiert 1844

Die in jungen Jahren in Posen komponierten Messe in D-Dur ist die einzige Messe in Otto Nicolais Schaffen geistlicher Musik, das weiters ein Te Deum, mehrere Psalmvertonungen und geistliche Lieder verschiedener Art umfasst. Eine gründliche Überarbeitung, in die die Lehren eines mehrjährigen Italienaufenthaltes einflossen, erfuhr die Messe 1844 in Wien. Diese revidierte Fassung kam am 27. April 1845 in der Wiener Hofburgkapelle unter der Leitung von Ignaz Aßmayr zur Uraufführung. Mit Wien ist Otto Nicolai durch mehrjährige Aufenthalte verbunden, während denen er sich unter anderem an der Gründung der philharmonischen Konzerte beteiligte, aus denen später die Wiener Philharmoniker hervorgingen. Die daher rührende Affinität zur Verwendung vielfältiger orchestraler Stilmittel findet sich auch in der Wiener Fassung seiner D-Dur Messe wieder. Besonders markant ist in ihr das „Gloria“, das nach einem andächtigen „Kyrie“ mit einer schmetternden Fanfare einsetzt, die gleichsam den Chor zum Einstimmen in das glanzvolle „Gloria in excelsis deo“ herbeiruft. In dem in romantischem Stil gehaltenen Benediktus zeigt sich erneut die bedeutende Rolle des Orchesters in dieser Messe im solistischen Einsatz von Hörnern, Holzbläsern und der Solo-Violine. Die Messe beschließt mit einem besinnlichen „Agnus dei“, das Gedanken aus dem Kyrie aufnimmt.
Dr. Karl Pfannhauser, Sebastian Bürger (red.)

Dirigent: NN
Organist: Jeremy Joseph
Chor: Wiener Sängerknaben, Herrenchor der Wiener Staatsoper und Choralschola der Wiener Hofburgkapelle
Orchester: Mitglieder der Wiener Philharmoniker

 

Kartenreservierung unter office@hofmusikkapelle.gv.at

Der Online-Kartenverkauf erfolgt über Culturall:

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