Besetzung:
Streichquintett Wiener Kammersymphonie
Ola Asdahl Rokkones, Saxophon
Programm:
- J. Sibelius – Valse triste op. 44/1 (Fassung für Saxophon und Streichquintett)
- A. Dvořák – Scherzo (Allegro vivace) aus dem Streichquintett G-Dur op. 77
- W. A. Mozart – Larghetto und Allegretto con Variazioni aus dem Klarinettenquintett A-Dur KV 581 (Fassung für Saxophon und Streichquintett)
- C. M. von Weber – Romanza (Andante) und Alla Polacca aus dem Klarinettenkonzert Nr. 2 Es-Dur op. 74 (Fassung für Saxophon und Streichquintett)
Ein Abend der klanglichen Überraschungen: Statt der erwarteten Klarinette übernimmt hier das Saxophon die Solistenrolle – und zeigt, wie geschmeidig sich sein warmer, sinnlicher Ton in die Klassik einfügt. Sibelius' "Valse triste" eröffnet mit morbider Wiener Walzer-Melancholie, ehe Dvořáks folkloristisch grundiertes Scherzo für rhythmischen Schwung sorgt. Im Zentrum stehen zwei Bearbeitungen aus dem Repertoire der Klarinette: Mozarts KV 581 verliert nichts von seiner kantablen Innigkeit, während Webers Konzert op. 74 dem Saxophonvirtuose Gelegenheit zur Brillanz gibt. Der norwegische Solist Ola Asdahl Rokkones, dessen Wien-Rückkehr mit Spannung erwartet wird, und das Streichquintett Wiener Kammersymphonie musizieren mit jener Präzision, die vertrautes Repertoire in ungewohntem Licht erstrahlen lässt.
Streichquintett Wiener Kammersymphonie
Die Wiener Kammersymphonie ist ein renommiertes Kammerensemble mit Sitz in Wien, das aus führenden Musikern der Wiener Klassikszene besteht. Bekannt für seine präzisen und ausdrucksstarken Interpretationen, hat sich das Ensemble durch seine Vielseitigkeit im Repertoire von der klassischen bis zur modernen Musik hervorgetan. Es trat in bedeutenden Konzerthäusern auf und arbeitete mit herausragenden Solisten und Dirigenten zusammen, wodurch es sich als eines der wichtigsten Kammerensembles etabliert hat.
Ola Asdahl Rokkones, Saxophon
Nach dem großen Erfolg im vergangenen Jahr kehrt der Saxofonist Ola Asdahl Rokkones wieder nach Wien zurück. Der norwegische Musiker studierte bei Lars Lien, Vibeke Breian, Jean-Yves Fourmeau und John-Pål Inderberg und trat als klassischer Solist unter anderem mit der Arktisk Filharmoni, den Bergener Philharmonikern und dem Mariinsky Symphonic Orchestra auf. Für sein künstlerisches Wirken wurde er unter anderem mit dem Kulturpreis der Stadt Tromsø (2012) und dem Barents-Stipendium (2019) ausgezeichnet. Neben seiner klassischen Laufbahn ist er auch im Jazz aktiv und hat rund zwölf Alben veröffentlicht, darunter „Norwegian Saxophone" und „Arctic Saxophone" (Challenge Records).
Tickets:
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