Programm:
- Giovanni Battista Bassani – Kantate „Sconsolata gemea“
- Charles John Stanley – Kantate II
- Wolfgang Amadeus Mozart – Motette „Exsultate, Jubilate“
Das Programm bietet einen seltenen Einblick in die barocke Vokalmusik und umfasst zwei wenig bekannte Kantaten von G. B. Bassani und C. J. Stanley. Den Höhepunkt bildet Mozarts Motette „Exsultate, Jubilate“ in einer Bearbeitung für Sopran und Orgel.
Eintritt frei!
Die Sopranistin Mihaela Buhaiciuc ist derzeit als Vollzeitdozentin für Gesang an der Transilvania-Universität in Brașov tätig, wo sie von 2013 bis 2023 den Fachbereich Gesang leitete. Buhaiciuc tourte und trat in den USA und Europa auf; sie arbeitete mit der Mobile Opera in Alabama, der Stony Brook Opera der SBU in New York, der South Florida Lyric Opera und der Oper in Brașov, Rumänien, zusammen. Im Jahr 2011 feierte sie in der Weill Hall der Carnegie Hall gemeinsam mit dem Altaïr Ensemble die Uraufführung der Kammeroper „Strigoaicaria“ des Schweizer Komponisten Thierry Besançon. Sie war Mitglied der Stony Brook Contemporary Chamber Players in New York, wo sie zahlreiche Uraufführungen zeitgenössischer Komponisten sang. Zu ihren jüngsten Aufführungen zeitgenössischer Werke zählen „voice unrooted“ von Hans Tutschku, „Albertine“ von Lucia Ronchetti, „Enter no silence“ von Doina Rotaru (Bukarest, 2024), „Plecarea“ von Laura Manolache, „Cică niște cronicari“ von Violeta Dinescu, „Fuioare de fum“ von Adrian Borza sowie „Wozu socken?“ von Marios Joannou Elia (Bukarest, 2023), Xenakis’ „Akanthos“ für Sopran und 8 Instrumente, Cătălin Cretus „I.X. @100“, Laurentiu Beldeans „Tekmerio“ und „Stupore“ (Brașov, Brăila, 2022).
Zu ihrem Repertoire gehören Rollen wie Händels Nerone, Brittens Miles, Mrs. Hayes (in Floyds „Suzannah“), Mozarts Susanna, Despina und Zerlina; Bizets Micaela; Donizettis Norina, Sœur Constance (Poulencs „Dialog der Karmelitinnen“), La Princesse (Ravels „L’Enfant et les sortilèges“) sowie Kammermusik und vokal-symphonische Werke unter der Leitung von Timothy Long, David Lawton, Hal France, Eduardo Leandro, Paul Hostetter, Andy Anderson, Theresa Cheung und Jeffrey Reed. Im Jahr 2019 sang Buhaiciuc die „Hymne der Märtyrerbischöfe“ bei der Göttlichen Liturgie von Papst Franziskus auf dem Feld der Freiheit in Blaj, Rumänien.
Sie wurde mit dem Ackerman Award der New York Foundation (2003), dem Neumiller Voice Scholarship Award der Stony Brook University, New York (2007) sowie dem Megginson Research Award der University of Mobile (2010) ausgezeichnet, wo sie von 2007 bis 2012 als Vollzeitdozentin für Gesang tätig war. Sie präsentierte Werke an der Royal Academy of Music in London, Großbritannien (2010); beim Internationalen Akademischen Forum in Osaka, Japan (2010); beim Internationalen Kongress der Gesangslehrer in Paris (2009) und Wien (2022); sowie beim George-Enescu-Festival in New York City (2005) und Bukarest (2021). Buhaiciuc erwarb einen Master- und einen Doktor der Musikwissenschaften (Doctor of Musical Arts) im Fach Gesang – bei der Mezzosopranistin Elaine Bonazzi – an der Stony Brook University in New York, wo sie zudem fünf Jahre lang als Lehrassistentin tätig war.
László-Levente Szabó-Siklódi ist Absolvent der Gh. Dima-Musikakademie in Cluj-Napoca, Rumänien, mit dem Hauptfach Konzertorgel und dem Nebenfach Klavier. Sein Orgelrepertoire umfasst Werke von Rheinberger, Reger, Ritter, Liszt, Messiaen, Frescobaldi, Buxtehude, Bach und Rameau. Szabó ist als Kammermusiker tätig und arbeitet mit lokalen und internationalen Ensembles, Solist:innen und Sänger:innen zusammen. Zu seinen Lehrer:innen zählten Ursula Philippi und Erich Türk. Er hatte das Privileg, an Meisterkursen bei Mentoren wie Lorenzo Ghielmi (Academie d’Orgue de Fribourg, Schweiz), Christoph Bossert (Musikhochschule Trossingen, Deutschland) und Robert Levin (Harvard Music Department, USA) teilzunehmen. Szabó hat alle Solokantaten Telemanns aus den liturgischen Jahren 1725–1726 und 1731–1732 für Gesang und Orgel transkribiert; eine erste Sammlung erschien 2017 in gemeinsamer Forschungsarbeit mit Mihaela. Seine erste veröffentlichte Komposition war „Ecce Sacerdos Magnus“, eine Motette für Männerchor und Orgel, gefolgt von „Psalm 49“ für Solostimme, gemischten Chor und Orchester. Neben seinem Musikstudium hat Szabó Abschlüsse in römisch-katholischer Theologie; seine Interessen und Studien reichen von liturgischer Musik bis hin zu mittelalterlicher Philosophie, Geschichte und Sprachen. Derzeit ist er Orgelprofessor und Begleitpianist an der Plugor-Sándor-Oberschule, einer Magnetschule für Musik und darstellende Kunst in Saint George, Siebenbürgen.

